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Regionale Tiefenhyperthermie (Überwärmungstherapie von Tumoren und Metastasen)

Regionale Hyperthermie mit kapazitiv gekoppelten Elektroden im Radiofrequenzbereich=13,5 MHz

Die regionale Tiefenhyperthermie mit kapazitiv gekoppelten Elektroden nach dem Oncotherm-Prinzip, ist eine innovative Form der Hyperthermiebehandlung. Durch das Prinzip der kapazitiven Ankoppelung wird mittels einer Trägerfrequenz, die im Radiofrequenzbereich liegt, (13,5 MHz) ein elektrisches Feld in der zu therapierenden Tumorregion focussiert. Die Behandlung ist ambulant gut durchführbar.

In der Praxis werden 2 Hyperthermie-Einheiten der Firma Oncotherm = EHY 2000 betrieben. Die Geräte sind auf dem aktuellsten technischen Stand und in Bezug auf Sicherheit und Wirkung durch den TÜV zertifiziert.

Die Hyperthermie-Behandlung ist nicht unangenehm oder belastend. Der Patient/in liegt während der einstündigen Behandlungsdauer auf einem vorgewärmten Wasserbett. Darunter befindet sich die für den Patienten nicht sichtbare Empfangselektrode, die mit der aktiven, sichtbaren Elektrode, korrespondiert. Durch diesen Regelkreis ist eine permanente Feinabstimmung und Applikation des elektrischen Feldes gewährleistet.

Die regionale Tiefenhyperthermie mit Oncotherm EHY 2000 ist grundsätzlich zum Einsatz bei unterschiedlichen soliden Tumoren oder Metastasen geeignet. Auch die begleitende (zusätzlich zu einer Chemotherapie/Strahlentherapie) Hyperthermie von komplexen Strukturen, wie Gehirntumoren, ist möglich. 


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Prof. Dr. med. Bertold Emmerich, Dr. med. Tim Röhnisch, PD Dr. med. Irmgard Bumeder, Dr. med. Peter Holzhauer, Prof. Dr. med. Monika Schmid-Wendtner, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Wolfgang Eiermann, Dr. med. Uta Emmerich - Nußbaumstraße 12 - 80336 München - Tel. 089 51514866